Juli Grace IV, 2017

Sturm und Drang mal anders
Mein Gemüt durch die Straßen bewegend,
wachsam, ängstlich, wissbegierig und bedeutungslos.
Meine Augen schweifend über der Menschen Massen…
zu viele von ihnen – zu viele von mir.
Welch Leben wohl diesen und jenen umspinnt,
tatsächlich wissend, dass unsere Zeit wie Sand in der Uhr verrinnt?
Welch Seele mag wohl ruhen in der Körper Hüllen,
die tagtäglich ihre Aufgaben erfüllen?
Untergehend, ein Teil davon sein. Warum?
Unter ihnen auch nur einer, derselben grausamen Gedankengang verfolget?
Wenn ja, oh welche Last sich dies Gemüt nur auferlegt?
Ein ganzes Reich für sie? Wir Gemüter zweifeln.
Der Wesen Mensch als Erhebung? Als Besonderheit?
Wenngleich die Massen derer Körper und deren Bewohner
gleichsam einem Ameisenstaat zu Tausendfachem sich tummeln?
Ich Thor, wo ich doch glaubte Besonderheit bedient sich Einzigartigkeit?!
Oh wohin mit der Erden Verdammnis?
Warum muss es enden – warum Anfang gefunden?
Schallt mich des Thores Dummheit, doch zu gern ich gewusst,
warum einer dieser Bewohner ich sein muss…

Juli Grace bei fb

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